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Bunte Pillen für’s gute Gewissen – Was bringen Nahrungsergänzungsmittel?

Das Bild zeigt zwei Mädels die firsches Obst/Vitamine zu sich nehmen
Das Bild zeigt bunte Pillen für Nahrungsergänzungsmittel
Das Bild zeigt eine Minestrone

Gerade in der kalten Jahreszeit hören und lesen wir in Werbung und Medien, dass eine Extraportion Vitamine und Mineralstoffe bräuchten, um Bakterien und Viren abzuwehren und einem „Nährstoffmangel“ vorzubeugen.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) hat kürzlich die aktuelle Datenlage zur Vitaminversorgung der Bevölkerung geprüft und festgestellt, dass Deutschland kein Vitaminmangelland ist. Die überwiegende Zahl der Menschen ist hierzulande mit Vitaminen ausreichend versorgt. Und Vitaminmangelkrankheiten kommen äußerst selten vor. Studien haben bisher auch nicht den Nachweis erbracht, dass die Folgen eines ungünstigen Ernährungsverhaltens durch Einnahme von Vitaminpräparaten oder anderen Nahrungsergänzungsmitteln ausgeglichen werden können, dennoch wächst der Markt mit Kapseln, Tabletten und Pulvern stetig. Aber Ernährungsfehler lassen sich nicht durch Pillen ausgleichen. Und damit nicht genug: Dem fehlenden Nutzen der Einnahme von Vitaminpräparaten steht sogar das Gesundheitsrisiko durch zu hohe Zufuhrmengen gegenüber, insbesondere dann, wenn hoch dosierte Präparate über eine längere Zeit eingenommen und zusätzlich angereicherte Lebensmittel verzehrt werden.(Quelle: DGE)

Hier nun die Empfehlungen von Ihren Diabetesberatern der DSP M. Durmaz für die kalte Jahreszeit:

Eine ausgewogene Ernährung liefert dem gesunden Erwachsenen in der Regel ausreichend Vitamine (Ausnahme Vitamin D hier hilft tägliche Bewegung an der frischen Luft) und andere essenzielle Nährstoffe. Wer seine Vitamin- bzw. Nährstoffversorgung insgesamt verbessern möchte, sollte bevorzugt zu pflanzlichen Lebensmitteln, vor allem Gemüse und Obst sowie Vollkornprodukten anstelle von Weißmehlprodukten greifen. Der Gemüse- und Obstverzehr trägt maßgeblich dazu bei, das Risiko für Bluthochdruck, koronare Herzkrankheit und Schlaganfall zu senken. Je mehr Gemüse und Obst gegessen wird, desto geringer ist das Risiko für das Eintreten dieser Krankheiten. Und während es bei der Einnahme von hoch dosierten Nahrungsergänzungsmitteln und dem gleichzeitigen Verzehr von angereicherten Lebensmitteln zu gesundheitlich bedenklichen Zufuhrmengen kommen kann, ist die Gefahr der Überdosierung mit Vitaminen oder anderen Nährstoffen bei einer gewöhnlichen Ernährung mit üblichen Lebensmitteln wie Gemüse, Obst, Fleisch, Käse nahezu ausgeschlossen.(Quelle: DGE)

Für einzelne Risikogruppen innerhalb der Bevölkerung gibt es jedoch kritische Nährstoffe. Schwangere und Stillende gehören beispielsweise zu den Personengruppen mit erhöhtem Nährstoffbedarf, die gegebenenfalls Eisen und Jod supplementieren sollten und Frauen, die schwanger werden wollen, oder könnten, sollten täglich 400 µg Folsäure ergänzen. Für Säuglinge wird die Vitamin K-Gabe nach der Geburt und im ersten Lebensjahr ein Präparat mit 10 µg Vitamin D und 0,25 mg Fluorid empfohlen. Ein Vitamin D-Präparat wird Menschen empfohlen, die sich bei Sonnenschein nicht oder kaum im Freien aufhalten bzw. ihre Haut nicht unbedeckt der Sonne aussetzen. Außerdem rät die DGE der Gesamtbevölkerung zur Verwendung von jodiertem und fluoridiertem Speisesalz im Haushalt sowie mit Jodsalz hergestellten Lebensmitteln.(Quelle: DGE)

Einen schönen Herbst und bleiben Sie gesund!

Rezept des Monats

Minestrone mit Grünkohl, Zucchini, Kichererbsen und Quinoa

Zutaten:

  • 2 Zucchini (gelb und grün)
  • 3 Fleischtomaten
  • 300 g Grünkohl
  • 1 rote Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 100 g gemischter Quinoa Jodsalz mit Fluorid
  • 2 EL Olivenöl
  • 2 EL Tomatenmark
  • 2-3 Stängel Petersilie
  • 2 Stängel Oregano
  • 2 Stängel Thymian
  • 1 Zweig Rosmarin
  • 2 Lorbeerblätter
  • 150 ml trockener Weißwein, vegan
  • ca. 1,2 l Gemüsebrühe
  • 500 g Kichererbsen (Dose)
  • Pfeffer aus der Mühle
  • 1 Prise Zucker

Zubereitung:
Die Zucchini waschen, putzen, längs vierteln und in 1,5 cm dicke Stücke schneiden. Die Tomaten überbrühen, häuten, Stielansatz und Kerne entfernen und würfeln. Den Grünkohl waschen, harte Stiele entfernen und die Blätter in mundgerechte Stücke schneiden. Die Zwiebel und den Knoblauch schälen und fein hacken. Die Quinoa unter heißem Wasser waschen und in ca. 300 ml kochendes Salzwasser streuen. 15-20 Minuten kleinster Hitze geschlossen gar köcheln lassen. Das Öl in einem großen Topf erhitzen und die Zwiebel mit dem Knoblauch glasig anschwitzen. Das Tomatenmark kurz mitschwitzen. Die Petersilie, den Oregano, Thymian und Rosmarin mit Küchengarn zusammenbinden. Die Zwiebeln mit dem Wein ablöschen, die Brühe zugießen und den Kräuterbund mit den Lorbeerblättern dazu geben. Den Grünkohl und die Zucchini in die Suppe geben und etwa 10 Minuten leise köcheln lassen. Die Kichererbsen abgießen, gut abtropfen lassen und mit den Tomaten in die Suppe rühren. Mit Salz, Pfeffer und Zucker würzen und weitere ca. 5 Minuten köcheln lassen. Den Kräuterbund und die Lorbeerblätter wieder herausnehmen und die Suppe mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Quinoa untermengen und servieren. Dazu passt frisches Weißbrot.